2017

Am Sonntag den 02.Juli 2017 habe ich die Einführung in die Ausstellung Thomas Putze – Der Affe und der Ich – in der Städtischen Galerie Bad Wimpfen halten dürfen.

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(…) in den Objekten von Thomas Putze wird das jeweils spezifische Merkmal besonders heraus gearbeitet. Das ganz eigene Wesen – man könnte auch sagen der eigene inneliegende Charakter kommt zum Vorschein. Die Figuren erscheinen lebendig, sie sind mitten in einer oftmals typischen Bewegungspose. Und doch erscheinen sie hin und wieder und bei näherer Betrachtung, wie aus einer anderen Welt.
(…) Den Affen und den Menschen verbindet also eine besondere Beziehung, nämlich die Ähnlichkeit mit dem Affen und dem Ich.
Putzes Affen sind sicher auch immer seine Inneren Affen, die man hier sehen kann. Der Affe im Künstler und der Künstler im Affe sind hier eine Einheit.
Aber der Affe im Künstler beschränkt sich eben nicht nur auf diesen. Der Affe und der Ich, damit können wir uns sicher alle Identifizieren und wenn wir uns ein bisschen reflektieren, erkennen wir ihn, den eigenen Affen, der sicher hin und wieder durchblitzt und sich zeigt.
Diese Affe/Ich Symbiose entfaltet sich auch beim Betrachten der Werke zwischen dem Zuschauer und dem Werk. Es vollzieht sich in einem performativen Akt, der nicht nur bei der Entstehung zu erahnen ist, sondern auch beim Akt des Betrachtens.
Denn wie der Betrachter die Figuren begreift, ist für mich ein wichtiger Aspekt seiner Arbeiten. Man riecht das Holz, das Metall, der Betrachter erkennt die einzelnen für sich genommenen Elemente auf der einen Seite und zur gleichen Zeit erkennt er das Gesamtwerk das in seinem Ausdruck mit dem Mensch interagiert. (…)
(Auszug aus der Eröffnungsrede der Ausstellung Der Affe und der Ich, Bad Wimpfen am 2.7.2017 © Ines Ebertz

 

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Gerne schicke ich die ganze Rede auf Anfrage per Email zu.